1. Tag:
Die diesjährige Dreitagestour führte uns wie vor vier Jahren an den Schluchsee.
Zu zwölft ging es am 3. Juli los nach Waldshut. Die Ersten nahmen diesen Abschnitt ab Oerlikon, die Nächsten
ab Buchs und die Letzten ab Baden unter die Räder.
Erwin, Werner, Ernst, Bruno, Kurt, Beni, zwei Peter’s, Marie Theres, Brigitte, Jasmine und ich radelten bei
idealem Velowetter Richtung Siggenthal, Würenlingen, dem Klingnauer Stausee entlang zum Kraftwerk Klingnau,
wo wir bei herrlichem Wetter picknickten.

Der Klingnauer Stausee hat internationale Bedeutung als wichtiger Lebensraum und Rastplatz für Wasservögel
und Limikolen. Aber auch Greifvögel können auf dem Zug ins Winterquatier manchmal in grosser Zahl am Himmel
beobachtet werden. Jedes Jahr können bis zu 220 Vogelarten festgestellt werden. Insgesamt wurden bisher über
310 verschiedene Vogelarten nachgewiesen, rund 100 davon haben schon ein- oder mehrmals am Klingnauer Stausee
oder den angrenzenden Auengebieten gebrütet.
Nach einer stündigen Mittagspause ging es weiter nach Koblenz und über die Rheinbrücke, die im Moment
für jegliche motorisierte Fahrzeuge gesperrt ist, nach Waldshut.

Nach einer kurzen Kaffeepause ging es dann weiter mit dem Bus mit Veloanhänger rauf bis zur Staumauer
am Schluchsee und weiter mit dem Velo ans Ziel, dem Hotel Hochschwarzwaldhof.
Der heilklimatische Kurort Schluchsee liegt am gleichnamigen See inmitten des Schwarzwaldes zwischen
930 und 1300 Meter. Der größte See im Schwarzwald ist seit Jahren einer der saubersten Badeseen in Deutschland.

2. Tag:
Unsere Reise heute ging auf steinigen, harten Naturstrassen Richtung Aha, Bärental und auf einer sehr
schönen Strasse steil abfallend zum Titisee.
Der Titisee ist ein See im südlichen Schwarzwald in Baden-Württemberg. Er bedeckt eine Fläche von 1,3 km² und
ist durchschnittlich 20 Meter tief. Seine Entstehung verdankt er dem Feldberggletscher, dessen im Pleistozän
gebildete Moränen heute seine Ufer begrenzen. Gespeist wird er vom den Feldsee durchfliessenden Seebach, der
am Feldberg entspringt. Der Ausfluss des Sees auf 840 m ü. M. ist die Gutach die ab Neustadt den Namen Wutach trägt.
Am Nordufer liegt der gleichnamige Kurort, die Stadt Titisee-Neustadt.

Dort machten wir Halt, genossen den schönen, warmen Tag und verpflegten uns. Nach längerem Aufenthalt nahmen
wir den Aufstieg unter die Räder. Die einen fuhren den Aufstieg von Titisee, 858 m.ü.M, nach Bärental,
dem höchstgelegenen Bahnhof Deutschlands, 967 m.ü.M., mit dem Zug.
Anschliessend fuhren wir vorbei am Windgfällweiher und um den Schluchsee zurück ins Hotel.
Nachdem wir uns frisch gemacht hatten gingen wir gemeinsam in die Pizzeria, wo wir am Vortag ein Fernsehraum
reserviert hatten, da ja im Moment die Fussball WM in Brasilien läuft. Wir schauten uns den Viertelfinal
zwischen Frankreich und Deutschland an, den ja bekanntlich Deutschland mit 1:0 gewann.
3. Tag:
Trübes Wetter erwartete uns, etwas Regen und auch wesentlich kühler.
Unserer Heimreise ging Richtung Staumauer, Bläsiwald, Häusern und immer etwas abwärts bis nach Albbruck.
Leider hatten wir noch einen platten Reifen zu beklagen, aber mit gemeinsamer Hilfe behoben wir auch dieses Malheur.
Dem Rhein entlang ging es weiter bis nach Waldshut, wo wir das Mittagessen einnahmen. Anschliessend ging es weiter
nach Koblenz, wo die ersten den Zug nach Zürich nahmen. Der Rest der Gruppe fuhr weiter Richtung Döttingen,
Würenlingen, Baden und nach Hause.

Eine weitere Dreitagestour ging nach vielen neuen Eindrücken, guter Kameradschaft, nach 160 bis 180 Kilometern,
ohne Unfall und grösseren Pannen glücklich zu Ende.
Juli 2014
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